Das Steigerlied, auch als Steigermarsch oder Glück auf, der Steiger kommt bekannt, ist ein altes Bergmannslied, welches ins deutsche Volksliedgut eingegangen ist. Der Inhalt spiegelt die Hoffnung der Bergarbeiter wieder, nach der harten und gefährlichen Arbeit aus dem Bergwerk wieder gesund auszufahren und zu Frau und Familie zurückzukehren. Andere Quellen sprechen davon, dass der Refrain „Glück auf!“ das Glück beschwört, der Berg möge sich auftun, um so die Kohle oder Erze abbauen zu können. Glück auf, der Steiger kommt
Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
|: Und er hat sein helles Licht bei der Nacht, :| |: schon angezündt’ :| Schon angezündt’! Das wirft seinen Schein,
|: und damit so fahren wir bei der Nacht, :| |: ins Bergwerk ein :| Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut’ sein,
|: die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht, :| |: aus Felsgestein :| Aus Felsenstein, hau’n wir das Gold,
|: doch dem schwarzbraunen Mägdelein, bei der Nacht, :| |: dem sein wir hold :| Ade, nun ade! Lieb’ Schätzelein!
|: Und da drunten in dem tiefen finst’ren Schacht, bei der Nacht, :| |: da denk’ ich dein :| Und kehr ich heim, zum Schätzelein,
|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht, :| |: Glück auf, Glück auf! :| Eine weitere überlieferte, vor allem im Ruhrgebiet verbreitete Strophe lautet:
Die Bergmann’s Leut sein’s kreuzbrave Leut, |: denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht :| |: und saufen Schnaps :|
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